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Motorradtour_USA_2019

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Bildergalerie USA Reise 2019

Mit der Harley durch den Südwesten der USA (19.5.-1.6.2019)



Klicken Sie auf die nachfolgenden, blauen Links um direkt in die Reisebeschreibungen zu gelangen:

Highway Nr.1
Las Vegas
Zion NP
Monument Valley
Grand Canyon
Route 66
Death Valley
San Francisco

 

Tag 1: Flug nach San Francisco

Sonntagmorgen 6:15 Uhr starten wir zu unserem Abenteuer. Wir, das sind Martin mein Schwiegersohn, Manuel mein Sohn, Rainer mein Schwager und ich. Rainer holen wir noch auf dem Weg zum Flughafen Frankfurt in Dickschied ab. Um 9:00 Uhr geben wir unsere Koffer ab. Unser Flug geht zunächst mit der LH 100 nach München. Wir starten mit 15 Minuten Verspätung, weil ein Passagier fehlt der aber eingecheckt war. Das wir eng in München, da wir nur 35 Minuten zum Umsteigen haben.

In München im Laufschritt zur UA 195. Es ist eine Boeing 787, wir sitzen Reihe 30 und 31, jeweils Gangplätze. Der Start erfolgt pünktlich um 12:25 Uhr, es wird ein sehr ruhiger Flug. Schönes Gimmick an Bord: die Fenster sind farbig. Steuerbord blau, Backbord grün.

Um 14:10 Uhr Ortszeit landen wir in San Francisco. Zuerst die Immigration am Automat. Martin und Manuel können durch, Rainer und ich haben ein Kreuz auf unserem Zettel. Also ab in die Schlange und durch die normale Kontrolle. Nach ca. 1,5h könne wir unsere Koffer holen und fahren für 55$ in die Stadt zum Grant Hotel, 753 Bush Street am Union Square. Ein älteres Hotel, aber dafür gut gelegen. Wir haben Zimmer 315 und 316.

Nachdem wir so lange gesessen haben, wollen wir erst mal ein bisschen laufen. Das Wetter ist klar, also Richtung Golden Gate. Bergauf und Bergab

Blick auf Alcatraz

Richtung Bay und wir haben Glück. Wir sehen die Golden Gate.  

Blick zur Golden Gate

Anschließend laufen wir durch China- Town und essen natürlich chinesisch (kein Touriladen, nur Chinesen anwesend). Die Portionen sind riesig, nur Martin schafft alles. Zum Abschluss gibt es 1 Bier für jeden auf dem Zimmer, um 21:00 Uhr liegen alle im Bett. Ab 3 Uhr liege ich wach im Bett.

 TOP

Tag 2: Motorrad Übernahme – Highway Nr.1

7:00 Uhr Frühstück typisch amerikanisch. Für Rainer ist es der 1. Besuch in den USA, muss sich erst an den vielen Müll beim Frühstück gewöhnen. Um 9:00 Uhr gehen wir etwa 500m zur Powel Station. Wir fahren mit der BART (U-Bahn), gelbe Linie, für 3,50$ bis zur 24th Street. Jetzt noch einmal 500m zu Fuß bis zur Übernahmestation von Eagle Rider in 3146 Mission Street.

Da wir uns schon zu Hause ein Video zum Motorrad angesehen hatten, fiel die Einweisung sehr kurz aus. Wir hatten auch schon online eingecheckt, es wurde also nur noch kurz der Führerschein angesehen und die Kreditkarte eingelesen. Dann hieß es die Klamotten in den Motorradkoffern zu verstauen. Wir hatten alle das gleiche Motorrad bestellt und bekommen: Road King Classic. Erstaunlich was in die zuerst recht klein aussehende Koffer rein passt. Unsere Koffer konnten wir bei Eagle Rider unterstellen und um 12:10 Uhr starteten wir zu unserem Easy Rider Abenteuer.

Motorradübernahme

Aber erst mal raus aus der Stadt. Mein Navi bekam zwischen den Häusern kein GPS- Signal. Also einfach drauflosfahren, irgendwo wird schon mal ein Hinweisschild kommen (Für mich war die geplante Tour nichts Neues, da ich einige Orte schon mehrfach besucht hatte. Aber auch ich sollte einige Überraschungen erleben). Irgendwann lass ich ein Schild zur 101 und wir fuhren auf ihr Richtung Süden. Bei Santa Cruz ging es auf den Highway Nr.1 bis Monterey. Nach einem Abstecher zu Fishermans Wharf

Monterey

fuhren wir weiter Richtung San Simeon, unserem heutigen Tagesziel. Unterwegs gab es jede Menge Stopps, wir konnten uns einfach nicht sattsehen an dieser herrlichen Kulisse. Bei meiner letzten Fahrt auf dem Highway Nr.1 saß ich am Steuer eines Mietwagens. Da bekommt man das alles nicht so intensiv mit wie mit dem Motorrad. Es ist ein ganz anderes erleben der Natur, wenn man im Freien sitzt.

Hwy Nr.1

Hwy Nr.1
Hwy Nr.1
Hwy Nr.1

Hwy Nr.1
Hwy Nr.1
Hwy Nr.1

Die letzten Meilen sind sehr kurvenreich und die vielen Stopps haben doch Zeit gekostet. So kommen wir erst um 21:00 Uhr in San Simeon bei unserem Motel Courtesey Inn an. Schnell die Koffer entleeren und aus Zimmer bringen und dann nebenan im Big Sur Restaurant bei BBQ- Burger und Fish & Chips, begleitet von 4 Bud, den Tag ausklingen lassen.

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Tag 3: Entlang des Sequoia NP nach Ridgecrest

Heute Nacht hat es geregnet.

San Simeon am Morgen
 

Um 07:30 Uhr gehen wir aber schon wieder bei Sonnenschein zum Big Sur Restaurant zum Frühstück. 4x Rancher Breakfast (je 15$).

Rancher Breakfast
 

9:30 Uhr Abfahrt, etwa 9 Meilen weiter auf dem Hwy 1, dann links ab auf den Hwy 46 über Paso Robles. Es geht durch Weinberge und es sieht aus wie in der Toskana.

Paso Robles

Kurz vor der Kreuzung Hwy 46 und Interstate 5 ist der Truckstop „Lost Hills“. Hier hat James Dean noch einen Stopp eingelegt bevor er mit seinem Porsche tödlich verunglückt ist. Überall sind Erinnerungen an ihn angebracht. Sogar auf den angebotenen Produkten steht „James Dean’s Last Stop“

James Dean 
James Dean

In der Nähe von Bakersfield legen wir eine Regenpause ein. Weiter geht es auf dem Hwy 178, hinter Lake Isabella wird der Wind immer heftiger. Der Seitenwind wird so stark (100km/h), da benötigen wir alle Aufmerksamkeit für die Motorräder und können nicht auf die Landschaft achten. Nur wenn uns mal ein LKW überholt, gibt es eine kleine Verschnaufpause um zu sehen, das um uns überall Wüste ist. Die Motorräder haben bei Geradeausfahrt Schräglage, crazy! Nach gut 100 Meilen verlassen wir den Highway bei Indian Wells. Obwohl die Abfahrt eine Rechtskurve ist, müssen wir uns nach links legen um der Straße zu folgen. Gleich hinter der Abfahrt ist ein Supermarkt. Endlich Pause, aber obwohl die Sonne scheint ist es durch den Wind eiskalt.

Am Rande der Mojave Wüste 

Gegen 17 Uhr erreichen wir unser Motel „A Nights Inn“ in Ridgecrest. Im 500m entfernten Steakhouse „Casey’s Steak & Barbecue“ essen wir hervorragende Steak Burger mit Pommes aus Süßkartoffel mit Zucker und Zimt. Sehr lecker.

TOP 

Tag 4: Im Death Valley regnet es

Im Motel gibt es kein Frühstück, also fahren wir zu McDonalds. Nach dem Frühstück gehe ich noch mal nebenan in einen 1$ laden und hole ein paar Schokoriegel, unter anderem linke und rechte Twix (gibt es wirklich).

Twix
 

Und als hätte ich eine Vorahnung, nehme ich einen Pack große Müllbeutel mit!

Auf dem Rückweg zum Meckes fängt es an zu regnen. Auf dem Wetterradar sieht es nicht gut aus. In unserem heutigen Tagesziel, dem Death Valley, sind für den ganzen Tag heftige Regenfälle vorausgesagt. Wir unterhalten uns mit Einheimischen. Die sagen, dass so viel Regen um diese Jahreszeit total ungewöhnlich ist und wenn es mal im Death Valley regnet, dann regnet es ohne Ende.

Wir beschließen, unsere Tour um zu stellen und durch das Death Valley auf dem Rückweg zu fahren. Auf dem Hwy 395 fahren wir Richtung Süden nach Barstow. Immer wieder holt uns der Regen ein und wir müssen immer wieder einen Unterstand suchen.

Ab Barstow geht es auf der I-15 E Richtung Las Vegas. Kurz vor Baker erwischt es uns richtig. Wir fahren gut 20 Minuten durch einen Wolkenbruch und erreichen eine Tankstelle in Baker, klatschnass! Zum Glück haben die ein großes Vordach und wir können uns unterstellen.

Sicher vor dem Regen
 

Ich war schon zweimal in Baker, es ist das Tor zum Death Valley. Hier steht das größte Thermometer der Welt und jedes Mal hatten wir weit über 40 Grad. Und jetzt? Zum Glück ist auf der Toilette ein Trockner für die Hände und wir wärmen uns erst mal die eiskalten Finger.

Es ist schon nach 17:00 Uhr und wir haben noch mindestens 1 ½ h bis las Vegas zu fahren. Es sieht auch nicht so aus, das es aufhört zu regnen. Der Oberkörper war ja durch die Scheibe der Motorräder geschützt, aber die Beine waren im Freien.

Aber ich hatte ja die Müllbeutel am Vormittag gekauft. In der Tankstelle hatten Sie Klebeband und ruckzuck hatten wir uns Beinschützer gebastelt. Sah ein bisschen wie bei den Rittern oder Cowboys aus.

Regenausrüstung selbst gebastelt
 

Noch schnell an dem größten Thermometer anhalten, das heute nur 57 Grad Fahrenheit statt der üblichen 105 anzeigte, und wieder auf die Interstate.

größte Thermometer der Welt in Baker
 

Nach ein paar Meilen hört es auf zu regnen und es scheint sogar die Sonne. Aber es wird immer kälter, da die Interstate über die Berge an der Staatsgrenze zu Nevada über ein Gebirge führt. Auf den Bergen liegt sogar Schnee.

Schnee in Nevada's Bergen
 

Auf jedem Parkplatz wird eine kurze Rast eingelegt und die Finger an den Zylindern gewärmt. Gegen 19 Uhr erreichen wir unser Hotel, das Excalibur, in Las Vegas.

Excalibur Resort
endlich im Warmen
 

Wir bekommen Zimmer 15260 und 15266. Danach gehen wir los und sehen uns den Strip bei Nacht an. Es hat sich einiges verändert seit meinem letzten Besuch 2007. So gibt es z.B. Fußgängerbrücken um die Straßen zu überqueren und natürlich viele neue Hotels.

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Tag 5: Ruhetag in Las Vegas

Heute legen wir einen Ruhetag in Las Vegas ein. Zum einen wollen wir uns Las Vegas anschauen, zum anderen haben die ersten 3 Tage auch ganz schön geschlaucht.

Frühstück bei Denny’s: Grand Slam Slager mit Kaffee, O- Saft, Rühr- oder Spiegeleier, Hash Browns und 2 Pancakes für 10,99$.

Frühstück
 

Danach fahren wir mit dem Deuce Bus nach Downtown Old Las Vegas.

Downtown las Vegas
 

Das 24h Ticket kostet 8$, der Bus fährt immer den Strip vom Flughafen bis Old Town rauf und runter. Die Amüsiermeile in Old Town ist überdacht. Hier hat mal alles begonnen im Golden Nugget und Pioneer.

Golden Nugget
Pioneer

An der Decke der Halle sind 4 Flying Fox Leinen (etwa 500m lang), überall sind Straßenkünstler.

Rainer wird verhaftet 
Nackt
 

Im El Cortez Casino stehen sogar noch einige Automaten, an denen man mit Münzen oder Scheinen spielen kann. Die Automaten in L.V. sind schon seit vielen Jahren umgestellt, überall muss man eine Karte mit Guthaben einstecken. Manche Spieler haben 20/30 Karten an Schlüsselbändern um den Hals hängen, weil sie in verschiedenen Casinos spielen.

Wir fahren mit dem Bus Richtung Flughafen. Beim Stratosphere Hotel steigen wir aus, aber 25$ für die Fahrt auf die Plattform ist uns doch zu viel.

Stratosphere Hotel
 

Da es heute trocken und angenehme 20 Grad ist, gehen zu Fuß Richtung Circus Circus. In der Nähe ist ein mexikanisches Restaurant, da essen wir eine Kleinigkeit. Wir schauen uns einige Hotels auf dem Strip an und fahren dann mit dem Bus Richtung Flughafen zum „Welcome“ Schild. Ich war ja schon mehrfach in L.V., aber heute zum 1. Mal hier.

Welcome
Fabulous

Abends essen wir bei Denny’s: Sirloin Steak mit Bratkartoffel und Avocado Gemüse, sehr lecker! Zurück zum Hotel, Martin will zum 1. Mal Roulette spielen. Er setzt 10$ auf schwarz, gewinnt 20$. Dafür lädt er Rainer und mich zu einem Budweiser ein. Die Flasche kostet 8$ = Gewinn weg, aber mal Roulette gespielt. Gegen 23 Uhr gehen wir ins Bett, morgen wird bestimmt wieder anstrengend.

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Tag 6: Der Zion NP

Frühstück wieder bei Denny’s: Grand Slam Slager. Dann auschecken (online am Fernsehapparat, sehr praktisch) und die Motorräder beladen.

Wir fahren bei strahlendem Sonnenschein auf dem Strip Richtung Norden auf die Interstate 15N. An den Ampeln werden wir immer wieder von Autofahrern angesprochen wo wir herkommen, bzw. wo wir hinwollen.

bye bye L.V.
 

Das passiert uns ständig auf unserer Reise, die Amerikaner wundern sich nur warum wir uns keine Motorräder aus Deutschland mitgebracht haben. Rainer, der ja zum ersten Mal in den Staaten ist, wundert sich immer wieder über die Freundlichkeit der Amerikaner. Dass er nicht so gut englisch spricht, ist überhaupt kein Problem, er hat aber auch keine Berührungsängste und unterhält sich ständig mit irgendjemand. Nach ca. 1,5h machen wir in der Nähe von St. George Pause. Es ist inzwischen schon richtig warm.

Pause
 

Jetzt geht es weiter auf dem Hwy 9 Richtung Zion NP. Auf dem gut ausgebauten Highway fahren wir durch bergiges Gelände mit blauem Himmel und Wolken.

Richtung Zion NP
Richtung Zion NP
 

Unterwegs überfahren wir die Zeitzone zu Mountain Time und schwupps ist es 1 Stunde später. Deshalb ist es auch schon 16:00 als wir in den Zion NP einfahren.

Zion NP
 

Auf dem Hwy 9 fahren wir durch viele Kurven immer höher in den Zion NP.

Zion NP
Zion NP
 

Am höchsten Punkt wartet ein Tunnel auf uns. Der Tunnel ist etwa 2 km lang und kann immer nur in einer Richtung befahren werden. Da gerade der Gegenverkehr dran ist, haben wir Zeit um von hier oben einige Bilder zu machen.

Vor dem Tunnel
Vor dem Tunnel
Vor dem Tunnel
Tunnel
 

Die Fahrt durch den Tunnel ist hammermäßig. Vor allem macht es Spaß , immer wieder mal kurz am Gas zu drehen. Die Harleys machen einen Höllenlärm. Muss ja auch mal sein. Am Ausgang stehen einige Corvette und Audi R8 und warten, das sie einfahren dürfen. Wahrscheinlich werden die auch ordentlich mit dem Gas spielen.

Nach dem Tunnel erwartet uns eine andere Landschaft. Hinter jeder Kurve sehen die Felsen total anders aus.

Zion NP
Zion NP
Zion NP
Zion NP
 

In Mt. Carmal Junction biegen wir rechts ab auf die 89. In Kanab kurze Zigarettenpause. Witer geht es auf der 89. Nach 40 km kommt es mir vor, wie wenn wir in die falsche Richtung fahren. Auf einem Schotterparkplatz halten wir. Von hier hat man einen herrlichen Rundumblick, hat sogar einen Namen: LeFevre Overlook.

LeFevre Overlook

Tatsächlich, wir sind nicht auf der 89, sondern auf der 89A. Die führt zwar auch nach Page, ist aber ein Umweg da wir nach Big Water. Also zurück nach Kanab, kurzer Tankstop und weiter geht’s. Noch 58 Meilen bis Big Water. Unterwegs haben wir noch eine 20 Meilen lange Baustelle mit Tempo 40. Um 20:30 Uhr erreichen wir unser Motel „Rodeway Inn & Suites“. Wir haben jetzt wieder Pacific Time. Außer dem Hotel ist weit und breit nichts. Neben dem Hotel ist ein Imbiss. Die Besitzerin wollte gerade schließen. Für uns schmeißt sie den Grill noch einmal an. Es gibt Hot Dog Brötchen gefüllt mit feingeschnittenem Fleisch, Papikra, Zwiebeln und Käse. Dazu Pommes und ne Cola. Der Spezial Hot Dog war sehr lecker.

Schnellimbiss

 
TOP

Tag 7: Monument Valley

7 Uhr aufstehen, strahlend blauer Himmel. Es gibt ein einfaches Frühstück. Um 08:30 Uhr fahren wir zur Brücke am Lake Powell.

Lake Powell
Lake Powell
 

Dann erst mal zum Walmart in Page. Manuel hat Schmerzen in der linken Hand, sein Kupplungshebel steht zu steil. Im Walmart kaufen wir ein Kombi Werkzeug mit mehreren Torx und verstellen den Kupplungshebel. Danach war es besser und wir fahren auf der 98 Richtung Monument Valley. Die Gegend bis Shonto ist ziemlich trostlos, alles trocken und einige Büsche.

Richtung Monument Valley
 

Nach ca. 70 Meilen treffen wir auf die US 160. Hier ist eine große Shell Tankstelle. 1998 bei unserem 1. Besuch im Monument Valley, gab es gefühlt nur 1 Tankstelle. Inzwischen gibt es ausreichend Tankstellen im Monument Valley. Das besondere, alle werden von Hopi Indianern betrieben. Monument Valley ist schließlich Indianerland. Wir nehmen einen kleinen Mittagssnack in der Tankstelle und fahren auf der US 160 Richtung Osten. Unterwegs ist immer wieder ein kleiner grüner Fleck. Hier gibt es wohl etwas Wasser. Es stehen auch Häuser dabei, aber eigentlich sind es nur Hütten. Hier leben die Indianer, so sah es auch schon vor 20 Jahren aus.

Richtung Monument Valley
 

In Kayenta passen wir nicht auf. Wir wollten auf der US 163 weiter zum Mexican Hat. Wir fahren also weiter auf der US 160 bis Mexican Water, dann auf der US 191 Richtung Bluff. Langsam sieht die Gegend auch nach Monument Valley aus.

Monument Valley
Monument Valley
 

Bei Bluff biegen wir links ab auf die US 163 nach Westen. Nach ein paar Meilen geht es rechts ab in den „Goose Neck State Park“. Hier hat sich der San Juan River über Jahrmillionen spektakulär in die Felsen gegraben.

Goosenecks_State_Park
Goosenecks_State_Park
 

Das nächste Highlight ist nur ein paar Meilen weiter: Mexican Hat.

Mexican_Hat
 

Wie lange wird der flache Stein schon da oben liegen und vor allem wie lange bleibt er noch da oben?

Jetzt beginnt die Gegend, weshalb wir eigentlich hierhergefahren sind. Man kann sich überhaupt nicht satt sehen an diesen Felsformationen.

Monument Valley
Monument Valley
Monument Valley
Monument Valley
 

Nach einem kurzen Stop in Kayenta geht es über die US 160 zurück nach Page. Hier fahren wir zu einer Laundry um unsere Wäsche zu waschen.

im Waschsalon
 

Neben an ist ein Restaurant. Wir haben Glück, es ist kurz vor 21 Uhr und die wollten gerade zu machen. Wir essen super leckere Ranchburger. Um 22:45 Uhr sind wir zurück im Motel „Rodeway Inn & Suites“ in Big Water. 385 meilen heute und alle schlags kaputt.

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Tag 8: Grand Canyon NP

Nach einem kleinen Frühstück im Motel starten wir um 08:30 Uhr bei herrlichem Sonnenschein in Big Water Richtung Grand Canyon. Über die Brücke am lake Powell, vorbei an page geht es über die US 89 Richtung Süden. Unterwegs immer wieder kleine Stopps. Wir können uns gar nicht satt sehen an der herrlichen Felslandschaft Arizonas.

Arizona
Arizona
Kakteen blühen
Kakteen blühen

In Cameron kurzer Stop zur Nahrungsaufnahme von Mensch und Maschine. Auf einer wunderbar ausgebauten Straße (AZ-64) geht es 22 Meilen zum Eingang des Grand Canyon.

Grand canyon NP 

Unterwegs kommt plötzlich eine Schlange rechts aus dem Gebüsch und überquert direkt vor mir die Straße. Ich habe keine Chance der Schlange auszuweichen. Also Lenker festhalten und drüberfahren. Am Desert View frage ich Martin, der direkt hinter mir fährt, ob er auch die Schlange erwischt hat. Nein, er konnte noch ausweichen und hat gesehen, dass sie weiter die Straße überquert hat. Hat sie anscheinend Glück gehabt. Was es für eine Schlange war, konnten wir so schnell nicht erkennen.

Vor dem Eingang ist am Kassenhäuschen ein ziemlicher Andrang. Klar, heute ist Sonntag und viele nutzen ihn zu einem Sonntagsausflug bei herrlichem Sonnenschein. Wir haben 2 „America the Beautiful“ Pässe. 1 Pass gilt immer für 2 Motorräder.

500m weiter ist rechts der „Desert View Point“. Neben Watchtower haben wir einen fantastischen Blick über den Grand Canyon.

Desert View
Desert View
Desert View
Desert View
 

4 Meilen Richtung South Rim sind auf der linken Seite die „Tusayan Ruin“. Vor 800 Jahren siedelten hier Pueblo Indianer. Der Eintritt zu diesem Museum ist kostenlos.

Tusayan Ruin
Tusayan Ruin
 

Weiter geht’s. Nach 11 Meilen halten wir am "Grandview Point" auf der rechten Seite. Der Felsen rechts kommt mir bekannt vor, den habe ich schon einmal 1997 fotografiert.

Grandview Point
 

Unter den Bäumen verkauft eine Navajo Indianerin selbst gebastelten Schmuck. Wir kaufen ein paar Ketten für unsere Damen zu Hause und genießen den Ausblick.

Grandview Point
Grandview Point
Grandview Point
Grandview Point
 

Am Grand Canyon Village finden wir gerade so noch Parkplätze für die Motorräder, der Andrang ist gewaltig. Aber es zieht sich immer mehr zu, der Wind wird stärker und kälter. Wir beschließen, noch eine Kleinigkeit zu essen und dann sofort weiter zu fahren. Im einzigen Bistro ist ein wahnsinniger Andrang. Rainer holt für alle Kaffee und belegte Laugenbrötchen. Den South Rim lassen wir South Rim sein und machen uns auf den Weg nach Williams.

In Williams fahren wir auf die Interstate 40 W, aber an der nächsten Ausfahrt gleich wieder runter und zur nächsten Tankstelle. Es ist eiskalt, wir ziehen alles an was wir noch dabeihaben. In der Tankstelle schnell noch große Tücher gekauft um den Mund zu schützen. Noch 43 Meilen bis Seligman, aber irgendwie kommt uns das viel länger vor, weil wir fürchterlich frieren. Hier hatten wir 2 Zimmer im Deluxe Inn vorgebucht. Kaum im Zimmer, fängt es an zu regnen. Erst einmal heiß duschen. Danach hat der Regen aufgehört und wir laufen durch Seligman. Seligman ist die Stadt an der Route 66.

 Route 66

Hier sieht es wirklich noch aus wie in den 1950ern, als die Route 66 die wichtige Verbindung zwischen Ost (Chicago) und West (Los Angeles) war. Das wollen wir uns morgen früh bei Tageslicht alles mal genau ansehen. Wir gehen in das „Roadkill Cafe“ zum Abendessen. Total urig das Lokal: überall ausgestopfte Tiere (hat der Mann der Kellnerin selbst geschossen) und an der Decke Tausende von Dollarnoten. Das Motto der Kneipe: you kill it, we grill it! Wir essen super leckere Spare- Rips, dazu gibt es einheimisches Bier (auch sehr lecker). An unserem Tisch sitzen Australier, wir haben eine sehr nette Unterhaltung mit ihnen.

 Roadkill Cafe
Roadkill Cafe
 

Morgen früh soll es ab 9 Uhr in Seligman regnen. Also früh losfahren, wir haben 280 Meilen vor uns.

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Tag 9: Route 66

Nach einem kleinen Frühstück mit Muffins und Kaffee starten wir um 8 Uhr. Eigentlich wollten wir uns Seligman noch anschauen, (vor dem Frühstück habe ich wenigstens noch 1 Bild von der gegenüberliegenden Straßenseite machen können)

Seligman
 

aber es soll gleich regnen und es fängt schon an zu nieseln. Nach etwa 500m fängt es so stark an zu regnen, dass wir uns bei einer ehemaligen Tankstelle schleunigst unterstellen. Es fängt dann sogar noch an zu schneien!

Nach 1 Stunde ist schlagartig alles vorbei, sogar die Sonne kommt wieder raus. Aber es noch sehr kalt. Wir fahren auf der Route 66 Richtung Kingman. Der Himmel vor uns wird immer heller. Nach etwa 40 Meilen halten wir an einer Tankstelle an, hier erst mal aufwärmen und Kaffee trinken. Ein paar Meilen weiter erreichen wir Hackberry. Von dem Ort ist nur noch eine Tankstelle übrig. Sieht alles aus wie in den 1950ern. Die Zeit scheint hier stehen geblieben. Im Inneren viele Dinge die an diese Zeit erinnern. An einer Wand ist eine Tafel, hier haben viele eine Visitenkarte hinterlassen. Auch Rainer und ich hinterlassen unsere Visitenkarten.

Hackberry
Hackberry
Hackberry
Hackberry
Hackberry
Hackberry
 Hackberry
 
Kurzer Blick zurück, dann geht es weiter nach Kingman
Route 66
Route 66
 

Durch Kingman benutzen wir kurz die I-40, hinter Kingman geht es rechts ab auf die Route 66 nach Oatman. Die Straße scheint noch aus dem letzten Jahrhundert. Vor uns ein Gebirge zum Sitgreaves Pass.

Sitgreaves

Etwa 7 Meilen geht es sehr kurvig hinauf auf den Pass. Zuerst durfte man noch 45 Meilen, dann 25 und zuletzt nur noch 15 Meilen fahren.

Oben ein herrlicher Blick, aber es genauso kurvig weiter.

Sitgreaves Pass Blick Richtung Oatman
 

Eine viertel Stunde später erreichen wir Oatman. Oatman war bis 1941 eine Goldgräberstadt. Danach verfiel der Ort und brannte sogar teilweise ab. Nachdem aber Biker die „Mother Road“ Route 66 wiederentdeckten lebte auch Oatman wieder auf. Neben einer Wildwest Show, die mehrmals täglich aufgeführt wird, sind die wilden Esel, „Burros“ genannt eine der Attraktionen. Die Esel sind Nachfahren ehemaliger Lastesel die frei gelassen wurden. Sie laufen überall in der Stadt herum und betteln die Touristen um Futter an das man überall kaufen kann. Die Häuser und Saloons sind sehr authentisch und man legt großen Wert darauf, den „Wilden Westen“ lebendig zu halten. Wir parken unsere Motorräder und ziehen so viel wie möglich aus. Die Sonne scheint unbarmherzig, es sind ca. 35 Grad. Wahnsinn, heute Morgen Schnee und jetzt diese Hitze.

Oatman
Oatman
Oatman
Oatman
Oatman Gunfight
 

In einem mexikanischen Lokal essen wir Tortillas und machen uns gegen 15:30 Uhr auf den Weg Richtung Las Vegas. Wir hatten das Death Valley ja wegen Regen ausgelassen. Jetzt wollen wir aus der entgegengesetzten Richtung wie ursprünglich geplant durchfahren. Ich habe kurzfristig ein Hotel in Pahrump gebucht (die meisten Hotels hatte ich schon aus Deutschland reserviert). Es sind 165 Meilen bis Pahrump, also nicht trödeln.

Zuerst geht wieder eine kurvige Straße aus den Bergen heraus, an Laughlin/ Nevada vorbei über die AZ-163 und US 95 bis Boulder City. Es ist herrlich zu fahren, da die Temperaturen endlich mal angenehm sind. Las Vegas lassen wir rechts liegen und erreichen kurz vor 20 Uhr das „Saddle West Hotel & Casino. Da es ein Casino ist zahlen wir für 2 Zimmer zusammen nur 91$. Abends essen wir im Casino Restaurant Porterhouse Steaks für 14,95$. Herrlich!

T-bone Steak
 
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Tag 10: der tiefste Punkt der USA – Death Valley

Nach dem Frühstück tanken wir voll und fahren los. Am Ortsausgang geht es links auf die NV- 372W. Ab der Landesgrenze zu Kalifornien heißt die Straße CA- 178. In Shoshone biegen wir rechts ab auf die CA- 127N, in Death Valley Junction links ab auf die CA- 190W. Der Himmel ist strahlend blau mit vereinzelten Schäfchenwolken. Es wird von Minute zu Minute heißer. Ab Death Valley Junction geht die Straße schnurgerade auf die Black Mountains zu. Die Straße wird weißer und weißer von weißem Sand und Salz.

Auf dem Weg ins Death Valley
Auf dem Weg ins Death Valley
 

Etwa 20 Meilen weiter erreichen wir den Eingang des Death Valley.

Death valley

Etwas später biegen wir links ab auf eine schmale Straße zu „Dante’s View“. Die Straße ist sehr kurvenreich und führt steil bergauf. Hier sind keine Trailer erlaubt, es liegt auch immer wieder Geröll auf der Straße das vom letzten Regen auf die Straße gespült wurde. Am Anfang durften wir noch 45 Meilen fahren, dann 25. Ab „Dante’s View Public Bathroom“, ein kleiner Parkplatz unter dem Aussichtspunkt, geht es so steil und kurvenreich nach oben, das nur noch 10 Meilen erlaubt sind. Jetzt bloß nicht anhalten, hier will keiner wieder anfahren müssen. Nach 500 Meter erreichen wir die Aussichtsplattform auf 1699 Meter. Von hier hat man einen herrlichen Überblick ins Valley.

Dante's View Dante's View
Dante's View
 

Plötzlich Schreie, ein Mann ist gestürzt. Er hat sich die Hand aufgeschnitten und die Finger stehen ganz komisch weg. Seine Begleitung wickelt ein Tuch um die Hand und fährt mit ihm weg. Später sehen wir in Furnace Creek einen Krankenwagen und daneben das Auto mit dem sie weggefahren sind.

Wir fahren die Straße bergab bis zur CA-190W, biegen links ab Richtung Furnace Creek. Kurze Zeit später ist rechts ein Hotel mit Palmen??? Und dann blicken wir auf Furnace Creek, der einzige Ort im Death Valley. Eine Oase in der Wüste!!! Hier muss es Wasser geben, so viele Palmen und Bäume. 24 Personen sind hier mit Wohnsitz gemeldet.

Furnace Creek
 

Wir fahren erst einmal zur Tankstelle. Nachdem wir die Helme abgenommen und die Jacken ausgezogen haben, spüren wir die Hitze. Es ist fast kein Sauerstoff da, so heiß ist es. An der Tankstelle ist ein Thermometer: 102° Fahrenheit = 39° Celsius. Zum Glück haben wir etwas Schatten gefunden. Die Tankstelle dürfte die teuerste in den USA sein, die Gallone über 5$.

Furnace Creek
Furnace Creek
Furnace Creek
 

An der Wand hängt ein Stadtplan, um die Ecke ist ein Supermarkt. Wir holen uns eine Kleinigkeit zu Essen und vor allem Getränke.

Nach der Pause fahren wir ein Stück zurück. Vor dem Hotel geht es rechts ab auf die Straße nach Badwater. Die Straße führt ziemlich gerade durch die Wüste.

Durch das Death Valley
 

27 Meilen später sind wir am tiefsten Punkt der USA, 85,5m unter dem Meeresspiegel. Sogar noch etwas Wasser, das badwater steht hier. Durch den hohen Salzgehalt ist es ungenießbar, bad water eben (schlechtes Wasser) https://de.wikipedia.org/wiki/Badwater

Badwater
Badwater
 

Wir stellen die Motorräder ab und nehmen uns jeder eine Flasche Wasser mit. Wir gehen in Richtung Tal Mitte. Bereits nach 200m kehren wir um, es ist einfach zu heiß. 106° = 42° Celsius.

Badwater

An den Motorrädern zurück wollen wir Wasser aus unseren Flaschen trinken. Es ist innerhalb von 15 Minuten so heiß geworden das man es nicht trinken will.

Wir machen uns auf den Rückweg nach Furnace Creek. Martin und ich hatten auf diesem Weg das einzige Mal keine Jacken an, sonst waren sie immer notwendig.

Wir fahren weiter auf der CA-190, vorbei an den „Stove Pipe Wells“. Das sind riesige Sanddünen.

Stovepipe Wells 

Danach geht es hinauf zu der Panamint Range. Der Pass ist über 2000m hoch, der höchste Berg ist der Telescope Peak mit 3366m. Die Abfahrt in das Panamint Valley ist wunderschön,

Panamint Range
Panamint Range
 

es sieht fast genauso aus wie das Death Valley.

Panamint valley
 

In Panamint Springs kurzer Stop, bevor es über die CA-178W nach Ridgecrest geht. Wir fahren zu McDonalds wegen freiem Wifi und suchen ein Motel für diese Nacht. In Mojave finden wir ein Motel6. Also noch 60 Meilen Richtung Süden über US 395S und CA-14W. Wieder entlang der Mojave Wüste erwischt uns der gleiche, heftige Wind wie am 3. Tag. Um 20:15 Uhr erreichen wir unser Motel, heute 295 Meilen gefahren. Zu essen bekommen wir in der Nähe nichts mehr, da alle um 21 Uhr schließen. Zum Glück hatte ein Supermarkt offen. Wir versorgen uns mit Fertigessen für die Mikrowelle und einigen Feierabendbierchen.

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Tag 11: Rückweg nach San Francisco

Bei strahlend blauem Himmel verlassen wir Mojave um 8 Uhr. Heute müssen wir SFO (San Francisco) erreichen. Auf der CA- 58W erreichen wir bei Bakersfield die CA-99N. Zum Glück haben die Harleys Tempomat, das Fahren auf der mehrspurigen 99 mit 75 Meilen ist doch sehr langweilig. Es ist wenig Verkehr und wir kommen gut voran. Gegen Mittag ist es wieder sehr warm, ca. 30 Grad.

In der Nähe von Fairmead verlassen wir die CA-99 und fahren auf der CA- 152W weiter durch riesige Obstplantagen. An der Straße stehen überall Obststände mit frischen Melonen, Pfirsichen usw.

Obst
Obstplantage
 

Wir kommen gut voran, aber wir müssen immer öfter Pausen einlegen. Der Hintern tut doch mit der Zeit weh. Da es so gut läuft, wollen wir heute noch über die Golden Gate Brücke fahren. In der Nähe von San Jose kommt es aber zu einem Mega Stau. Die Tanknadel gehen auch immer mehr Richtung Reserve. In Palo Alto suchen wir uns lieber eine Tankstelle. Zurück auf der Autobahn zieht es sich immer mehr zu, es fängt leicht an zu nieseln.

Wir fahren lieber zu unserem Motel, das Travellodge in der Market Street. Gegen 20 Uhr treffen wir im Motel ein und gehen in eine Pizzeria zum Abendessen. Der Inhaber ist Brasilianer, die Pizza ist klasse!

Pizza

 
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Tag 12: San Francisco

Kleines Frühstück bei Travellodge. Es sieht trübe aus, nieselt leicht. Da wir die Motorräder erst um 11 Uhr abgeben müssen, fahren wir über die Golden Gate Brücke. Der Fotostop ist nur kurz, da hier ein sehr kalter Wind weht.

Golden Gate
Golden Gate
 

Zurück über die Brücke

Zurück über die Brücke

 

Geht es quer durch die Stadt. Die vielen Hügel sind die größte Herausforderung der gesamten Tour, da die Kreuzungen immer auf dem Hügel sind. Hier steht dann an jeder Einmündung ein 4way Stoppschild: „First in – First out“. Mit diesen schweren Motorrädern, mit Schei..kupplung immer wieder im Berg anfahren – eine Tortur. Wir sind alle froh als wir endlich bei Eagle Rider ankommen und keiner umgefallen ist.

Eagle Rider
Eagle Rider
 

Die Rückgabe ist schnell und unkompliziert. Wir laufen mit leeren Koffern (Gepäck ist ja schon im Hotel) zur 24th und fahren mit der BART zur 16th. Noch 300m auf der Valencia Street, und wir sind im Motel.

Umziehen und Tickets für den „Hop on hop off“ Bus (48,50 p.P.) buchen. Wir laufen die Market Street runter, essen eine Kleinigkeit im Market Square, und steigen am Civic Center
Civic Center

in den „hoho“. Zuerst fahren wir mit dem Bus Richtung Golden Gate Park, vorbei an schönen Häusern.

SFO 
SFO
SFO
 

Dann geht es zur Golden Gate.  Heute zum 2. Mal, das Wetter ist besser, die Sonne scheint wieder. Aber der Wind ist immer noch kalt.

Golden gate
Alcatraz
Skyline SFO
Golden gate
 

Auf der Rückfahrt über die Brücke gehen wir freiwillig unten in den Bus. Oben frieren einem die Ohren ab, so kalt ist es geworden. Hinter der Brücke gehen wir nach oben, wieder fahren wir an schönen Häusern und Wolkenkratzern vorbei,

SFO
SFO

steigen am „Fishermans Wharf“ aus und gehen zum „Pier 39“.

Fishermans Wharf
Pier 39
Seelöwen Fishermans Wharf
 

Mit der „Cable Car

Cable Car
Cable Car
Cable Car

fahren wir bis Chinatown,

Chinatown
 

laufen bis Union Square um mit dem „hoho“ Bus zum Hotel zu fahren. Leider hat der „hoho“ Feierabend, aber der Busfahrer ist so freundlich und nimmt uns mit bis zum Civic Center da es auf seinem Heimweg liegt.

Heute Abend gehen wir wieder zu der Pizzeria, sie ist einfach spitze. Der Wirt setzt sich zu uns und wir unterhalten uns sehr nett. Er kam vor 20 Jahren als 20jähriger aus Brasilien in die USA eingewandert. Er findet uns so sympathisch, dass er uns spontan zu einem BBQ am nächsten Abend einlädt. Leider müssen wir ablehnen, da morgen unser Flieger nach Hause geht. Aber eine schöne Begegnung, eine von vielen!

Besonders Rainer ist überrascht, wie freundlich und zuvorkommend die Menschen überall sind und wieviel Anteil sie an unserer Reise genommen haben.

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Tag 13: Heimflug

Nach dem Frühstück packen wir unsere Koffer und gehen bei schönstem Sonnenschein (warum nicht gestern???) zur BART in der 16th Street.

Mit der U- Bahn fahren wir zum International Airport SFO, geben unser Gepäck ab, letzte Zigarette

Abschied von SFO

und starten mit 45 Minuten Verspätung, weil wieder einige Passagiere nicht erschienen sind (aber die Koffer schon eingeladen waren).

Wir landen trotzdem pünktlich in Frankfurt und fahren nach Hause. Eine ereignisreiche Tour geht zu Ende: wir haben tolle Landschaften gesehen, hatten Sturm, Regen, Schnee und extreme Hitze. Haben tolle Menschen kennengelernt und zusammen 2 Wochen verbracht die unbeschreiblich waren. Eine meiner schönsten Reisen!!


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